DMX Steuerung Selbstbau?

Ich benötige eine DMX Steuerung für feste Lichteinstellungen. Es soll entweder ein paar Knöpfe zum drücken geben, oder einen Webserver mit ein paar „Buttons“. Für ein komplett eigenes System habe ich keine Zeit, deshalb soll ein Linux verwendet werden. Als Hardware habe ich bereits ein „Eurolite USB-DMX512-PRO INTERFACE“. Mit dem bin ich auch sehr zufrieden. Unter Windows funktioniert es völlig problemlos mit Freestyler.

Nur unter Linux wollte es einfach nicht funktionieren. Ich wollte schon aufgeben, bin dann aber auf diese Seite gestoßen.

Es ist also ein FTDI Chip verbaut. Das kommt mir sehr entgegen, die sind nämlich weit verbreitet und mein Linux benötigt keinen zusätzlichen Treiber.

Die Platine sieht folgendermaßen aus:

Der USB Anschluss geht auf den FTDI Chip. Der Atmel MEGA32 scheint die Busskommunikation zu machen. Das ist für mich sehr gut, denn das DMX Timing nach DIN 56930-2 muss mein PC nicht sicherstellen. Die Norm ist bestimmt nicht mehr aktuell, aber die lag halt noch rum.

Die Platine passt einfach nicht auf den Objektträger meines Mikroskopes, deshalb musste der Fotoapparat mit Macro-Fotografie ran.

Atmel MEGA324PA MV 1431
FTDI FT232RL

Crown XLS 1002

Es gibt Geräte, die nimmt man gar nicht wahr. Weil sie ohne Allüren einfach ihre Arbeit verrichten. Die Digitalendstufen von Crown gehören definitiv dazu. Habe deshalb nur ein Bild von der Verpackung.

Wichtig bei der Auswahl war die Tauglichkeit für 2 Ohm. Der eingebaute Signalprozessor ist eigentlich Unnötig, da die Endstufe von einem Digitalen Mischpult angesteuert wird. Aber wer weiß. vielleicht kann man es ja irgendwann einmal gebrauchen.

Schön ist das geringe Gewicht.

Reparatur unmöglich?

Hatte ein Tablet mit defektem Display. Es war relativ neu. Leider war ein Sturz die Ursache für den Defekt. Dadurch gab es keine Hersteller Garantie.

Habe trotzdem den Support des Herstellers angefragt. Alleine das Defekte Teil hätte 280 Euro gekostet. Plus Arbeit. Plus eventuell andere Teile. Das wären mindestens 400 Euro gewesen.

Für ein Gerät das zu diesem Zeitpunkt 250 gekostet hat. Lohnt sich also nicht. Habe ein neues Gerät gekauft.

Aber trotzdem hat mich der Ehrgeiz gepackt. Es kann ja nicht sein das man solche Geräte einfach wegschmeißt. Im Internet gab es eine russischsprachiges Anleitungsvideo. Kann kein Russisch. Das Defekte Teil gab es nur in China. Für 12 Euro. Also Bestellt. Nach einigen Wochen war der Digitizer auch da. Es hat ca. 1h gedauert den Alten auszubauen. Danach musste ich feststellen, dass das Display mit dem Digitizer verklebt ist. Misst. Hatte ein für mich völlig Wertloses Teil bestellt. Ein Trennen war unmöglich. Überall flogen Glassplitter rum. Habe das Defekte Display entsorgt und ein in China ein neues Bestellt. Für ca. 20 Euro. Als das neue dann endlich da war, musste ich feststellen das ein Kabel fehlt. Wurde dummerweise mit dem Kaputten Teil bereits entsorgt.

Was nun? In China gab es dieses Kabel nicht zu Kaufen. Nach etwa 10h Recherche hatte ich einen Händler in den USA gefunden. Es war aber nicht 100% sicher ob das Teil passen würde. Dazu wollte er noch 30 Dollar plus Versand haben. Habe einige Wochen mit mir gehadert, ob ich es wagen soll. Zum Schluss ist es ein defektes Gerät von Ebay geworden. habe nochmal ca. 1 h gebraucht um das defekte zu zerlegen. Warum ist auf der Rückseite auch Glas? Überall fliegen diese doofen kleinen Splitter rum. Konnte endlich das ersehnte Kabel Ausbauen. Nach ca. 1h Klebereste abkratzen, ließ sich das neue Display problemlos montieren.

Und was sagt uns das jetzt. Reparierbarkeit ist leider kein Faktor der unsere Kaufverhalten Bestimmt. Auch die Hersteller legen keinen Zum einen leidet mein Geldbeutel darunter. Und von dem Aspekt Umweltschutz wollen wir jetzt lieber gar nicht reden. Habe das Gerät zwar Repariert, aber wenn dafür Bestellungen auf der anderen Seite der Welt notwendig sind, kann das nicht wirklich gut für die Umwelt sein. Der Zeitaufwand war auch viel zu groß.

Hier ist ein Thema wo man in Zukunft optimieren könnte. Aber es interessiert leider keinen so wirklich. Also wird sich vermutlich nicht viel ändern.

Schade.

Shure BLX24E PG58 S8

Hier ist das dritte Mikrofon das ich neu gekauft habe. Es war etwas schwierig es bei den anderen mit einzureihen. Musste erst im Internet nach einer Frequenztabelle für das S8 Band von Shure suchen. Im Handbuch ist diese Tabelle leider nicht enthalten.

Der Klang ist gut, obwohl es nur eine PG58 Kapsel ist. Für meine Zwecke komplett ausreichend. Bei gerade einmal 230Euro Kaufpreis kann man nicht meckern.

Zur Batterie Laufzeit kann ich noch nichts sagen.

Jetzt ist das ShureS8 bzw. Sennheiser E Band voll. Für Neuanschaffungen bleiben dann Wohl nur noch die 1,8Ghz oder die 170-204Mhz.

Beyerdynamic TG 100

Der Händler hat mir von diesem Funkmikrofon abgeraten. Habe auf Ebay ein gebrauchtes günstig gekauft. Und was soll ich sagen. Es klingt wirklich nicht gut. Es gibt ein unangenehmes Rauschen als Begleitgeräusch beim Sprechen.

Für Autorenlesungen oder Reden mit einem leisen Publikum ist es wirklich ungeeignet. Bei Messen oder anderen Veranstalltungen mit einem hohen Hintergrundpegel stört das aber nicht. Außerdem ist das Frequenzband um die 180MHz nicht zu stark genutzt. Wenn im Bereich 823-832 wieder alles belegt ist, kann man hier ausweichen.

Das Batteriefach ist etwas hakelig. Das XSW von Sennheiser ist deutlich besser, hat aber auch das fünfache gekostet.

Es ist keine Klemme für das Mikrofon mit dabei. Die Standartklemmen passen leider nicht. Hatte zum glück noch eine alte von Sennheiser rumliegen die passt.

Kann ich das Mikrofon empfehlen? Nein. Es ist sicherlich besser als die billigen von AKG ohne Diverstity. Aber billig ist es trotzdem. Wer bereit ist ca. 200Euro für ein Funkmikrofon auszugeben, sollte lieber noch etwas draufpacken und sich ein Shure BLX oder Sennheiser XSW kaufen. Die sind deutlich besser und vielseitiger einsetzbar.

Beyerdynamic TG V35d s

Beyerdynamic TG V35D s

Dynamisches Mikrofon für Gesang geeignet. Bin ganz zufrieden. Aber wie kann der Hertseller zu diesem Preis ein solches Mikrofon herstellen? 42 Euro. Mit Klemme und Kabel. er Händler muss ja auch noch was daran verdienen. Da kann doch für keinen so wirklich was übrig bleiben.

Vom Klang her kann ich diese Mikrofon jedoch empfehlen. Die Rückkopplungssicherheit ist gut. Die Griffgeräusche halten sich in Grenzen.

Cobrra Kettenöler Nemo 2

Cobrra Nemo 2 Kettenöler an NC750s

Habe eine neue Kette aufgezogen. Die alte hat etwa 27000km gehalten. Das ist nicht schlecht. Leider ist die Kette das Motorradteil, das am meisten Wartung erfordert. Bisher habe ich dafür Kettenfett verwendet. Das soll angeblich nach einer gewissen Zeit trocknen. Und dann soll kein Schmutz mehr an der Kette kleben bleiben. Hat bei mir nur leider überhaupt nicht funktioniert. Ich habe drei verschiedene Produkte ausprobiert und keins hat so richtig funktioniert. Habe deshalb jetzt einen Kettenöler montiert.

Der soll eigentlich am Lenker montiert werden. Dort will ich ihn aber nicht haben. Eine passende Halterung zur Montage hinter der Fußraste gab es leider nicht. Also selber Handanlegen:

Ein Alu-Regalwinkel
Cobrra Nemo 2 von unten
Cobrra Nemo 2 von innen.

Cobrra Nemo 2 zerlegt

Es gab hinter der Fußraste schon zwei Achter Löcher mit M-Gewinde. So hat sich das ganze super schnell befestigen lassen. Eigentlich sollte der Schlauch dann zum vorderen Kettenblatt gehen. Dort gab es leider keine passende Stelle um die Halterung zu befestigen. Wollte auch nicht mit Kabelbindern die eigentliche Schlauchbefestigung unten Montieren.

Es tropft jetzt von oben auf die Kette, über dem hinteren Kettenblatt. Hoffe das es so geht und werde es genau beobachten. Denn es soll auf gar keinen Fall Öl auf die Lauffläche des Reifens kommen.

Muss mir jetzt nur noch überlegen, was ich dem TÜV dazu erzähle.

Vieleicht noch kurz warum ausgerechnet dieses Modell:

  • Braucht keinen Strom und keinen Unterdruck.
  • Sieht gut aus, kann also auch sichtbar montiert werden.
  • Einfach zu Befüllen und zu Handhaben. (Habe aber erst beim Zerlegen gemerkt, wie es funktioniert. Hätte es sonnst vieleicht frustiert zurückgebracht)